BESCHREIBUNG SCHRITT FUER SCHRITT

Ueberblick

Machu Picchu, Cusco - Peru

Besucher aus aller Welt kommen nach Peru nicht nur um Machu Picchu zu sehen, sondern auch um auf dem Inka-Trail zu wandern, dem beruehmtesten Wanderweg Suedamerikas. Sie wollen die Ruinen und die Landschaften sehen, die diesen Pfad so beruehmt machen. Die Gesamtlaenge des Inka-Trails betraegt ungefaehr 43 Kilometer und faengt bei dem Ort an, der Kilometer 88 heisst. Um die Reise zu starten muss man die schmale Bruecke bei Kusicancha ueberqueren und sich danach linkerhand eines Eukalyptuswaldes halten. In der ersten Nacht wird entweder in Wayllabamba oder Llullucha gecampt. Der zweite Tag wird schwieriger, weil man auf 4.200 Meter zum Pass Warmiwañusqa (Pass der toten Frau) aufsteigen muss. Der dritte Tag ist der laengste, aber fuer viele Leute auch der interessanteste, weil man beeindruckende Ruinen wie Runkuracay und Sayaqmarca besichtigen kann. Campiert wird entweder in Phuyupatamarca oder Wiñayhuayna. Am letzten Tag brechen viele Gruppen frueh auf, um den Sonnenaufgang ueber den Ruinen Machu Picchu´s vom Inti Punku (Sonnentor) zu sehen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfuegung und kann zur Erkundung dieser beruehmten antiken Stadt genutzt werden.

Erster Tag – Von Kilometer 88 bis zum Wayllabamba Campingplatz

Inka Trail - Llactapata Der Tag beginnt frueh, denn die Teilnehmer werden zwischen 6.30 und 7 Uhr von ihren Hotels abgeholt. Wir fahren etwa 3 Stunden lang mit dem Bus bis zu Kilometer 88 hinter dem Dorf Ollantaytambo, mit einem einstuendigen Stopp in Urubamba, um Vorraete einzukaufen. Hier muessen sich alle Teilnehmer am Kontrollpunkt registrieren lassen, um die Wanderung beginnen zu koennen. Von hier sind es nur 42 Kilometer Berge, andine Taeler, Fluesse und tropische Waelder, die einen von Machu Picchu trennen.

Der erste Abschnitt fuehrt zum Campingplatz von Miskay, wo wir essen werden. Die Wanderung dauert nur eine Stunde und ist groesstenteils flach mit leichten Steigungen. Nach dem Essen durchqueren wir einen Canyon. Anschliessend koennen wir die Ruinen der kleinen Stadt Llactapata besichtigen. Der Pfad fuehrt zum Tal des Kusichaca Flusses hinab. Von dort steigt der Pfad leicht zum Campingplatz Wayllabamba an, an dem wir 2 oder 3 Stunden nach der Essenspause ankommen. Der Campingplatz liegt auf 3.000 Metern Hoehe und es kann nachts kalt werden. Nach dem Abendessen kann man hier die Sterne beobachten. In Naechten ohne Wolken kann man sogar die Milchstrasse sehen.

Zweiter Tag – Von Wayllabamba bis zum Pacaymayo Campingplatz

Inka Trail - To Warmiwañuska Die Traeger wecken die Teilnehmer um 6.00 Uhr, damit diese ihre Sachen packen und fruehstuecken koennen. Der zweite Tag wird von vielen als der schwerste betrachtet, weil man 1.200 Meter zum hoechsten Pass der Route, dem Warmiwañusca Pass (Pass der toten Frau) auf 4.200 Meter Hoehe, aufsteigen muss. Man sollte warme Kleidung tragen, weil es hier kalt sein kann. Wenn man einen Traeger engagiert hat, sollte man darauf achten, dass eine dicke Jacke und lange Hosen fuer den Pass griffbereit sind.

Wenn wir den Pass passiert haben, steigen wir zum Campingplatz ab. Der Abstieg dauert etwa 2 Stunden. Einige Gruppen halten nach der halben Strecke an, um Rast zu machen und zu essen. Andere wollen ihr Essen lieber auf dem Campingplatz Pacaymayo. So kann man den ganzen Abend ausruhen. Auf dem Campingplatz gibt es nur kalte Duschen.

Tipp: Sie koennen einen Traeger einstellen, der das Gepaeck waehrend der ganzen Reise traegt. Alternativ koennte man ihn nur bis zum Pass oder zum Campingplatz Pacaymayo engagieren. Dies wird empfohlen, wenn man sich nicht genug vorbereitet fuehlt fuer die Hoehe und die Laenge der Wanderung. Es ist wichtiger die Wanderung zu geniessen als unter dem Gewicht seines Rucksackes zu leiden. Man kann das mit dem Fuehrer absprechen und seinen Traeger direkt bezahlen.

Dritter Tag – Vom Pacaymayo Campingplatz bis zum Wiñayhuayna Campingplatz

Inka Trail - Wiñaywayna Der dritte Tag wird als der interessanteste betrachtet, aber er ist auch der laengste. Wir beginnen mit einem eineinhalbstuendigen Aufstieg zum Runkurakay Pass, in einer Hoehe von 3.950 Metern. Auf dem Pfad besichtigen wir einen antiken Kontrollpunkt der Inkas, sowie eine Lagune, an der man gelegentlich Wild beim Trinken beobachten kann.

Auf dem Pass angekommen, geht es den Rest des Pfades meistens bergab. An dem Pfad entlang besichtigen wir vier weitere Ruinen. Die erste wird Sayacmarca sein, das zur Inkazeit ein Kontrollpunkt fuer die Wege war, die nach Machu Picchu fuehrten. Nachdem wir diese Ruine besichtigt haben, werden wir mit Phuyupatamarca weitermachen, wo die Gruppen oft essen. Von dort ist der Abstieg eher langweilig, weil er meistens aus Treppen besteht. Zum Schluss kommen wir an den Ruinen von Intipata an, einem Komplex aus Terassen und Wegen, der mitten in einen Hang eines dicht bewachsenen Berges gebaut wurde. Der Pfad windet sich zuletzt zum Campingplatz Wiñayhuayna, wo man ausruhen, ein wohlverdientes Bier kaufen oder eine kalte Dusche nehmen kann. Man sollte auch die Ruinen von Wiñayhuayna besuchen, die aehnlich denen von Intipata, aber noch impossanter sind.

Vierter Tag – Vom Wiñayhuayna Campingplatz bis nach Machu Picchu

Inka Trail - Machu Picchu Dieser Tag startet bereits um 5.30 Uhr, weil die Gruppen ihre Wanderung in Richtung Machu Picchu beginnen. Bringen Sie eine eine Taschenlamge mit, weil es zu dieser Zeit dunkel und der Pfad eng ist. Wir kommen nach eineinhalbstuendiger Wanderung beim Inti Punku an (dem Sonnentor), an dem es zum ersten Mal moeglich ist, die majestaetische Inkastadt Machu Picchu zu sehen. Von dort braucht man nur noch eine halbe Stunde um an den Ruinen anzukommen, wo Sie viel Zeit zum Entdecken haben werden. Es wird empfohlen, wenn Sie noch Energie haben, den Gipfel des Huayna Picchu zu besteigen, von wo Sie eine spektakulaere Sicht auf die verlorene Stadt haben koennen.


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